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Regionen
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Region 1: (Gran Chaco)Der Gran Chaco ist ein sehr dünn besiedeltes Gebiet, das sich nur bedingt als Weideland nutzen lässt. Charakteristisch für das Gebiet sind die so genannten Jesuitenreduktionen. Im Umkreis dieser Missionsstationen sind in der Vergangenheit Guarani-Indianer christianisiert und angesiedelt worden. Auch viele deutschstämmige Mennoniten haben sich im Gran Chaco angesiedelt.
Der Gran Chaco war Schauplatz des blutigen Chacokriegs zwischen Paraguay und Bolivien in den Jahren 1932 bis 1935, der sich an Gerüchten über umfangreiche Ölvorkommen entzündete. Die nach dem paraguayischen Sieg durchgeführten Probebohrungen blieben jedoch erfolglos.
Das Klima ist trocken und im Sommer sehr heiß.
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Region 2: (Großraum Asunción)Der Großraum Asunción ist ein Muss für jeden Touristen. Die Hauptstadt bietet eine Fülle abwechslungsreicher Besichtigungsprogramme, die man in drei Spaziergänge unterteilen könnte: einmal ein Stadtrundgang mit dem Besuch kultureller und geschichtlicher Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt; zum anderen die Besichtigung von Orten und Plätzen, welche die typisch südamerikanische Lebensweise der Einheimischen widerspiegeln und wunderschöne Motive für Fotograpfen liefern. Das dritte Programm gehört ebenfalls ind die Reseplanung einer touristischen Hauptstdtbesichtigung: die Shopping-Tour im "Duty-free-Shop Asunción" mit seinen unzähligen Einkaufsmöglichkeiten, Galerien, Straßencafés und Restaurants. Auf der anderen Seite weist Asunción auch alles andere auf, was insbesondere südamerikanische Großstädet "auszeichnet": Müll- und Abgasprobleme, steigendes Verkehrsaufkommen, chaotische Fahrweise und hohes Kriminalitätsaufkommen.
Aber alles in allem ist zu sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt diese Region zu besuchen. |
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Region 3: (San Pedro)San Pedro ist bekannt für seine großen Rinderfarmen. Auch kleinere Betriebe haben hier 200 Hektar, größere bis zu 15.000 Hektar. Ein Nebeneffekt dieser großen zusammenhängenden Landflächen ist eine bescheidene Infrastruktur. Dadurch, dass hier so wenige Menschen auf so weiter Fläche leben, ist auch der Bedarf an Straßen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Krankenhäusern, Strom, Telefon und Internet sehr eingeschränkt. Fruchtbar ist der Boden fast überall in dieser Region.
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Region 4: (Grenzregion)Hier besteht ein zwiespältiges Bild: Auf der einen Seite handelt es sich um die fruchtbarste Region Paraguays, in welcher heute im industrialisierten Maßstab Getreide angebaut wird. Auf der anderen Seite wird die gesamte Region von der grenzüberschreitenden Kriminalität geprägt.
Für Soja- oder Weizenanbau ist diese Region sehr zu empfehlen. Speziell in Itapúa und Alto Paraná (auch Bananengürtel genannt), ist der Boden sehr fruchtbar. Als negativ könnte man vielleicht noch anführen, dass in den letzten Jahren in dieser Region ganz massiv die Wälder abgeholzt wurden. Die Landwirte gingen in der Vergangenheit ohne Rücksicht vor. Heute pflanzen viele von Ihnen wieder schnell wachsende Bäume, um der Erosion Einhalt zu bieten.
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Region 5: (Pilar – Feuchtregion)In Pilar wird durch den Zusammenfluss der beiden gewaltigen Flüsse Paraguay und Paraná der größte Teil der Gegend immer wieder überflutet. Abgesehen vom Chaco ist dies die ärmste Region Paraguays. Hauptsächlich wird hier Reis angebaut. |
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Region 6: (Zentrales Ostparaguay - Empfehlenswert)Die Region um Paraguarí besteht aus weiten Naturgrasflächen, auf denen Rinderzucht betrieben wird. In diesem Teil des Landes findet man die Ost-West-Straße, die wichtigste Straßenverbindung des Landes, auf der sich fast 70% des gesamten paraguayischen Verkehrs abspielt, mit der Nord-Süd-Straße zusammen. Die Stadt Coronel Oviedo ist erst durch diese Kreuzung richtig entstanden.
Ganz anders die Stadt Villarrica, ca. 140 km von Asunción entfernt. Hier handelt es sich um eine der ältesten Städte Südamerikas. Villarrica wurde schon im 15. Jahrhundert gegründet. In der Zeit, als die Eisenbahn das wichtigste Verkehrsmittel in Paraguay war (1880 – 1940), hatte fast jeder wohlhabende Paraguayer aus Asunción ein Ferienhaus in Villarrica. Als Luftkurort wurde die Stadt bis über die Grenzen bekannt. Nachdem die Bahn an Bedeutung verlor und das Auto die Stelle einnahm, wurde es stiller um die Stadt. Sicher auch ein Vorteil, denn so wurde hier eine Stadt mit alter kolonialer Bausubstanz erhalten. Nach Asunción ist die heute ca. 50.000 Einwohner zählende Stadt die zweitgrößte Universitätsstadt Paraguays.
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